Wie ein Brennwertkessel durch Rückgewinnung der Abgaswärme die Energieeffizienz maximiert, Brennstoff spart und die Heizkosten senkt. Effizienz bis zu 98%.

Wie spart ein Brennwertkessel Energie?
Ein Brennwertkessel ist ein fortschrittlicher Heizkessel, der dazu entwickelt wurde, die Energie, die durch die Verbrennung von Brennstoffen wie Gas oder Öl freigesetzt wird, effizienter zu nutzen. Dies geschieht durch die Rückgewinnung von Wärme aus den Abgasen, die bei der Verbrennung entstehen. Aber wie genau wird diese Energie eingespart? In diesem Artikel werden wir die Funktionsweise und die Energieeinsparungsmethoden eines Brennwertkessels genauer betrachten.
Arbeitsweise eines Brennwertkessels
Ein herkömmlicher Heizkessel verbrennt Brennstoff und nutzt die dabei entstehende Wärmeenergie, um Wasser zu erhitzen. Die dabei entstehenden Abgase, die noch eine beträchtliche Energiemenge in Form von Wärme enthalten, werden jedoch ungenutzt durch den Schornstein entsorgt. Ein Brennwertkessel hingegen nutzt diese Abwärme, um seine Effizienz zu steigern.
Durch dieses Prinzip kann ein Brennwertkessel einen Wirkungsgrad von bis zu 98% erreichen, während konventionelle Kessel oft nur Wirkungsgrade von etwa 85% bis 90% erzielen.
Berechnung des Wirkungsgrads eines Brennwertkessels
Die Effizienz (Wirkungsgrad) eines Brennwertkessels kann vereinfacht durch die folgende Formel beschrieben werden:
\(\eta = \frac{Q_{nutz}}{Q_{zu}} \times 100\% \)
Hierbei ist:
Bei einem Brennwertkessel wird der Wert für \(Q_{nutz}\) durch die zusätzliche Wärme aus der Kondensation des Wasserdampfs erhöht, was zu einem höheren Wirkungsgrad führt.
Vorteile von Brennwertkesseln
Die Installation eines Brennwertkessels kann sich daher langfristig sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht lohnen. Zusammengefasst, spart ein Brennwertkessel Energie, indem er die Abwärme aus den Abgasen nutzt und in nutzbare Wärme umwandelt, was zu einem erheblich höheren Wirkungsgrad führt.